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Wiedergeburt der gebrochenen Luna: Eine zweite Chance für das Herz der Luna
Wiedergeburt der gebrochenen Luna: Eine zweite Chance für das Herz der Luna

Wiedergeburt der gebrochenen Luna: Eine zweite Chance für das Herz der Luna

73 Kapitel
Abgeschlossen
In der Web Novel "Wiedergeburt der gebrochenen Luna: Eine zweite Chance für das Herz der Luna" erwacht Luna in der Vergangenheit. Nach dem Tod ihres Sohnes schwört sie in dieser Fantasy Novel, ihn zu retten – selbst wenn sie dafür ihren Gefährten vernichten muss.

Zusammenfassung von Wiedergeburt der gebrochenen Luna: Eine zweite Chance für das Herz der Luna

Luna kämpfte vergeblich um ihre Ehe mit Xen, während dessen Ex-Freundin Sophia ihren Platz einnahm. Ihr Sohn Ollie litt unter Xens Desinteresse und einer tödlichen Krankheit. Als Xen Ollies Geburtstag für Sophia ignorierte, starb das Kind bei einem Unfall. Luna folgte ihm voller Schmerz in den Tod. Doch sie erhält eine zweite Chance und erwacht in der Vergangenheit. Entschlossen will sie Ollie retten und schreckt nun vor nichts zurück – nicht einmal vor Xen.
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Kapitel 1 von Wiedergeburt der gebrochenen Luna: Eine zweite Chance für das Herz der Luna

Kapitel 1 Das Vergessene Abendessen

Luna

Die Standuhr im Esszimmer schlug sieben. Ollie saß am Tisch, seine kleinen Finger fuhren beschäftigt die Muster auf der Tischdecke nach, während er auf den leeren Stuhl ihm gegenüber starrte.

Der Stuhl seines Vaters. Wieder einmal.

„Kommt Papa zum Abendessen nach Hause?", fragte er mit einer Stimme, die so schmerzerfüllt klang, dass es mir beinahe das Herz brach.

Ich zwang mir ein Lächeln auf die Lippen, ein Lächeln, das ich in fünf Jahren Ehe mit Xenois Blackwood perfektioniert hatte, dem Alphakönig des Silbermond-Rudels, CEO von Blackwood-Unternehmen und dem beliebtesten Bürgermeister der Stadt.

Auch bekannt als mein Gefährte. Der Mann, der die meiste Zeit im Leben unseres Sohnes abwesend gewesen war.

„Er hat geschrieben, dass es später wird, Schatz. Lass uns schon ohne ihn anfangen."

Ollies Schultern sackten enttäuscht herab, doch er nickte, längst daran gewöhnt, dass dies inzwischen zur Normalität geworden war.

Ich stellte ihm seinen Teller hin, Chicken Nuggets in Dinosaurierform, sein Lieblingsessen, und fuhr ihm durch das dunkle Haar.

Er sah Xen manchmal so ähnlich, dass es wehtat. Sie hatten dieselben blauen Augen und dieselben Züge, selbst in seinem zarten Alter.

Als auch ich mich setzte, summte mein Handy mit einer Nachricht. Xenois.

Schaffe es nicht. Sophia hat angerufen. Riley hat eine schwere Nacht und braucht mich. Warte nicht auf mich.

Meine Finger umklammerten das Handy fester. Sophia. Schon wieder. Seine Ex-Freundin, die vor einem Jahr mit ihrem Sohn Riley wieder in unserem Leben aufgetaucht war.

Riley, der genauso alt war wie Ollie. Riley, der mehr von Xenois' Aufmerksamkeit bekam als sein eigener leiblicher Sohn.

„Mama, stimmt etwas nicht?"

Ich blickte auf und sah Ollie, der mich aufmerksam und mit besorgten Augen beobachtete.

Mit seinen fast fünf Jahren war er bereits aufmerksamer, als es für sein Alter üblich war, und hatte gelernt, in meinen Gesichtszügen nach Anzeichen von Kummer zu suchen.

„Alles in Ordnung", log ich, legte das Handy zur Seite auf den Tisch und schenkte ihm ein kleines Lächeln.

„Papa muss nur wieder länger arbeiten."

„Mit Rileys Mama?"

Die unschuldige Frage traf mich wie ein Schlag ins Gesicht. War es inzwischen so offensichtlich? Sogar Ollie wusste es. Alle wussten es.

Da saß ich nun, die Luna des Silbermond-Rudels, die ihren wahren Gefährten in einer arrangierten Ehe geheiratet hatte, aus der nie eine Ehe aus Liebe geworden war, und musste mit ansehen, wie mein Gefährte sich einer anderen Frau und ihrem Kind widmete.

„Iss dein Abendessen auf, Schatz. Danach können wir den neuen Dinosaurierfilm anschauen, von dem du schon so lange sprichst." Ich lenkte ab, und er nickte und widmete sich dem Essen.

Später, nachdem ich Ollie ins Bett gebracht und ihm einen Kuss auf die Stirn gedrückt hatte, saß ich allein in unserem Schlafzimmer, nun ja, inzwischen war es nur noch mein Schlafzimmer, denn Xenois verbrachte kaum noch Zeit hier.

Das Band, das uns verband, fühlte sich durch die Distanz bis zum Zerreißen gespannt an. Ich konnte ihn quer durch die Stadt hindurch spüren, seine Gefühle erfüllt von Sorge und Zuneigung für jemand anderen. Gefühle, die weder mir noch unserem Sohn galten.

Ich öffnete meinen Laptop und nahm meine Recherche wieder auf, scrollte durch medizinische Fachzeitschriften und Seiten im Internet.

Ollie war nun schon seit Monaten krank, seit Sophia und Riley aufgetaucht waren. Die Ärzte standen vor einem Rätsel, denn seine Symptome passten zu keiner bekannten Werwolf- oder Menschenkrankheit.

Er litt unter Erschöpfung, Fieber, das kam und ging, und gelegentlichen Schwindelanfällen.

Mein Handy klingelte. Sofort keimte Hoffnung in mir auf, und ich griff hastig nach dem Telefon, bis ich sah, dass es nicht Xenois war.

„Hallo, Dr. Martinez", meldete ich mich und holte tief Luft, während mich ein erdrückendes Gefühl der Verzweiflung überkam.

„Frau Blackwood, ich habe Ollies neueste Testergebnisse. Leider bringen sie uns noch immer nicht weiter. Wir sollten langsam nach Spezialisten außerhalb des Rudels suchen."

Ich schloss die Augen, bemühte mich, meine Atmung gleichmäßig zu halten, und nickte.

„Was auch immer nötig ist. Geld spielt keine Rolle."

„Ich verstehe. Da ist noch etwas … War Ollie in letzter Zeit irgendwelchen ungewöhnlichen oder gefährlichen magischen Einflüssen oder Artefakten ausgesetzt?"

Die Frage erwischte mich unvorbereitet, und ich setzte mich alarmiert und angespannt im Bett auf.

„Nein, nichts dergleichen. Warum?"

„Einige seiner Symptome ähneln denen einer magischen Einwirkung. Das ist selten, aber ich habe es schon einmal erlebt."

Nachdem ich das Gespräch beendet hatte, saß ich schweigend da und dachte nach.

Magische Einwirkung, war es wirklich das, was mit meinem Sohn geschah?

Der zeitliche Zusammenhang mit Sophias Ankunft konnte unmöglich ein Zufall sein.

Ich hatte von Anfang an meine Zweifel an ihr gehabt, doch Xen hatte mich jedes Mal abgewimmelt, wenn ich versucht hatte, es ihm zu sagen.

Mein Handy summte mit einer Kalendererinnerung:

„Ollies Geburtstag – in 2 Wochen." Meine Brust zog sich ein wenig zusammen, als ich die Benachrichtigung sah.

Im letzten Jahr hatte Xen ihn verpasst, weil Riley ein Fußballspiel gehabt hatte.

„Dieses Jahr nicht", sagte ich kopfschüttelnd und holte tief Luft. „Dieses Jahr wird alles anders."

Ich schrieb Xen eine Nachricht: Ethans Geburtstag ist in zwei Wochen. Er fragt, ob du kommst. Bitte enttäusche ihn nicht noch einmal.*

Drei Punkte erschienen, verschwanden, dann erschienen sie erneut.

*Ich werde da sein. Versprochen.*

Ich wollte ihm glauben, wenn er so etwas sagte, doch ich hatte auf die harte Tour gelernt, dass den Versprechen von Xenois Blackwood niemals zu trauen war.

Er machte Versprechungen und brach dennoch jede einzelne, wobei er obendrein stets versuchte, seine Gründe zu rechtfertigen.

Kopfschüttelnd ließ ich das Handy aufs Bett fallen und ging nach draußen.

Draußen stand der Mond in dieser Nacht hell am Himmel und tauchte alles ringsum in sein Licht.

Als Luna, und ich trug diesen Namen auch aufgrund der Umstände meiner Geburt, hätte ich eigentlich spüren müssen, wie seine Kraft mich stärkte.

Stattdessen fühlte ich mich leer, als würde er mir die Kraft vielmehr entziehen.

„Bitte", flüsterte ich zum Mond, unserer Göttin, „hilf mir, meinen Sohn zu retten."

So verharrte ich mehrere Stunden, bis ich vor Erschöpfung kaum noch konnte und zu Bett ging, immer noch voller Sorge um meinen Sohn, bis der Schlaf endlich gnädig über mich kam.

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