

Liebe ist mehr als Worte
Zusammenfassung von Liebe ist mehr als Worte
Kapitel 1 von Liebe ist mehr als Worte
Mitten in der Nacht wurde die Stille durch das lustvolle Stöhnen einer Frau unterbrochen. Als sie den Geruch des Mannes auf ihr roch, fiel Cassidy Wright in Trance.
"Was hast du im Kopf?"
Franklyn Pierce schien Cassidys Geistesabwesenheit zu bemerken. Er hörte für eine Sekunde auf, ihren Hals zu küssen, und hob den Kopf, um sie anzusehen. Sein Blick war so sanft, als wäre er nicht mehr dieselbe mächtige Person, die die Apex Group leitete.
Franklyn sah unbestreitbar gut aus. Er hatte nicht nur das perfekte Gesicht, sondern auch den perfekten Körper. Cassidy hatte ein schlechtes Gewissen, weil sie in einem solchen Moment abgelenkt war, also griff sie nach seinem Gesicht und streichelte sanft seine sexy Lippen.
„Ach, nichts. Ich habe gerade darüber nachgedacht, wie ich die Bestellung von Vanguard Enterprises bekomme.“
Franklyn wusste, dass sie log, und sein Gesichtsausdruck verfinsterte sich.
Im nächsten Moment wanderten seine Finger an eine verbotene Stelle und Cassidy konnte ein Stöhnen nicht unterdrücken. Franklyns schmale Lippen verzogen sich schließlich glücklich nach oben. „Das ist die Strafe dafür, dass du unaufmerksam warst.“
Franklyn wusste genau, was Cassidy im Bett wollte.
Nach einer leidenschaftlichen Runde umwerfenden Sex ruhte sich Cassidy nur ein paar Minuten aus, bevor sie aufstand, um ihm ein Bad einzulassen.
Doch bevor sie das Bett verlassen konnte, hielt Franklyn ihre Hand und fragte plötzlich: „Machst du dir Sorgen um Geld oder so etwas?“ Warum hast du gerade beim Sex an die Arbeit gedacht?"
Während er sprach, waren Franklyns Augen auf Cassidys wunderschönen Körper gerichtet. Obwohl sie gerade wie die Karnickel aufeinander losgegangen waren, konnte Cassidy immer noch spüren, dass die feurige Lust in seinen Augen noch nicht ganz erloschen war.
Sie schüttelte als Antwort auf seine Frage den Kopf. Da Franklyn immer so großzügig war, machte sie sich keine Sorgen um Geld.
Oberflächlich betrachtet nahmen sich Cassidy und Franklyn gegenseitig, was sie brauchten. Er war gierig nach ihrem Körper, während sie sein Geld liebte.
Aber nur Cassidy wusste tief im Inneren, dass es nicht mehr nur ums Geld ging. Sie hatte sich im Laufe der Jahre Hals über Kopf in ihn verliebt.
Allerdings durfte sie Franklyn nichts davon erzählen, da sie sonst rausgeschmissen werden könnte.
„Nein.“ Cassidy schüttelte den Kopf und wechselte das Thema. Ihre Augen waren klar und aufrichtig. „Gehst du bald? Wenn nicht, mache ich dir einen Nachtsnack.“
Kaum hatte sie das gesagt, begann Franklyns Telefon auf dem Nachttisch zu klingeln. Als Cassidy das sah, hielt sie sofort den Mund und zog ihren Seidenpyjama an.
Dann hörte sie, wie Franklyn mit vernarrter Stimme ins Telefon sagte: „Okay, ich bin gleich da.“
Nachdem sie den Hörer aufgelegt hatte, drehte sich Franklyn um und stand auf. Er war völlig nackt, aber es war nichts, wofür er sich schämen musste. Er war perfekt gemeißelt, wie eine klassische griechische Skulptur.
„Es ist etwas dazwischengekommen. Ich muss gehen."
Als Cassidy das hörte, nickte sie gehorsam, obwohl sie gerade eben die kokette weibliche Stimme am anderen Ende der Leitung deutlich mitgehört hatte.
Sie ging zur Garderobe, holte seine Kleidung heraus und half Franklyn beim Anziehen. Als sie seine Krawatte richtete, konnte sie nicht anders, als in sein hübsches Gesicht aufzublicken und zu fragen: „Es ist wirklich spät.“ Wohin gehen Sie, Mr. Pierce?"
Franklyn antwortete ihr nicht und schürzte einfach die Lippen. Cassidy wusste, dass sie etwas Falsches gesagt hatte. Also schloss sie den Mund und befestigte leise seine Manschettenknöpfe.
Franklyn wurde mit dem Gesicht eines Adligen geboren. Darüber hinaus bestand seine Garderobe aufgrund seiner Arbeit ausschließlich aus hochwertigen Anzügen. Infolgedessen wirkte er kalt, distanziert und unnahbar.
Cassidy griff nach dem Jackett und zog es Franklyn an. Dabei berührte sie versehentlich eine quadratische Schachtel in der Tasche ihres Jacketts.
Sie musste nicht in die Geschenkbox schauen, um zu wissen, was darin war. Es war offensichtlich ein Verlobungsring.
Aber es war nichts für sie.
Sie hatte das Gefühl, dass ihre zwielichtige Beziehung mit Franklyn nach dieser Nacht enden würde.
Und tatsächlich wurde sie am nächsten Tag durch die Vibrationen ihres Telefons geweckt. Als sie ihre Benachrichtigungen überprüfte, sah sie, dass es in ihrer Chatgruppe mit ihren Kollegen vor aufregenden Neuigkeiten nur so wimmelte.
Der Kern der Neuigkeit war folgender: Franklyn würde sich verloben.
Cassidy hatte sich immer bedeckt gehalten. Nur sehr wenige Leute in der Firma wussten von ihrer Beziehung zum Chef, nämlich Franklyns Sekretärin und seine Assistentin.
Besonders lebhaft war die Diskussion in der Chatgruppe.
Einige Mädchen sprachen darüber, wie sehr sie es bereuten, nicht früher bei Franklyn vorgegangen zu sein, aber das war offensichtlich nur ein Scherz.
Cassidy starrte ausdruckslos auf den Bildschirm ihres Telefons. Sie hatte sich an Franklyn rangemacht, aber was hatte ihr das gebracht? Sie würde trotzdem am Ende mit nichts dastehen.
Als sie endlich zur Besinnung kam, tippte sie auf den Link im Gruppenchat, der sie zu einer Nachrichten-Website führte. Wie erwartet sah sie Franklyns hübsches Gesicht auf der Titelseite.
Der Anfang des Nachrichtenartikels war sehr aufmerksamkeitsstark.
„Der CEO der Apex Group verlobt sich am 15. dieses Monats mit der einzigen Tochter des Vorsitzenden der Ascendant Group!“
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