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Die erstaunliche Ex-Frau des CEOs ist zurück!
Die erstaunliche Ex-Frau des CEOs ist zurück!

Die erstaunliche Ex-Frau des CEOs ist zurück!

69 Kapitel
Abgeschlossen
In der Web Novel "Die erstaunliche Ex-Frau des CEOs ist zurück!" wird Thalassa von Ehemann Kris verraten. Auf Rache sinnend, kehrt sie mächtiger zurück. Diese romance novel folgt ihrem Feldzug gegen ihre Peiniger, während alte Begierden die feindlichen Fronten verwischen.

Zusammenfassung von Die erstaunliche Ex-Frau des CEOs ist zurück!

Thalassa Thompson fleht verzweifelt um Gnade, doch ihr Ehemann Kris Miller bleibt eiskalt und lässt ihre öffentliche Demütigung zu. Von ihrem Partner und ihrer besten Freundin grausam verraten, gibt es für Thalassa nur einen Weg: Sie kehrt mächtiger zurück, um gnadenlose Rache an ihren Peinigern zu üben. Als sie Kris wiedersieht, prallen Hass und unterdrücktes Verlangen heftig aufeinander. Das Spiel um Macht und Vergeltung hat begonnen und Thalassa weicht nicht zurück.
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Kapitel 1 von Die erstaunliche Ex-Frau des CEOs ist zurück!

„Guten Abend. Ich möchte zu Herrn Joel Asante. Ist er da?", sagte Thalassa zu der Dame an der Rezeption des Astoria-Hotels.

Sie war so angespannt, dass sie erst bemerkte, wie sie laut mit den Fingern auf die Theke trommelte, als eine Frau neben ihr zischte und sie böse anfunkelte.

Mit einem entschuldigenden Lächeln wandte Thalassa den Blick wieder der Empfangsdame zu, die die Terminüberprüfung inzwischen abgeschlossen hatte.

„Ja, er ist da. Und er erwartet Sie. Suite 13. Nehmen Sie den Aufzug in den siebten Stock und halten Sie sich dann links."

„Vielen Dank", sagte Thalassa und drehte sich zum Gehen um, wobei ihr Unbehagen mit jedem Schritt in Richtung Aufzug wuchs.

Warum hatte sie das Gefühl, dass etwas nicht stimmte?

Ihre Schwiegermutter Linda Miller hatte sie zu diesem Joel Asante geschickt. Linda Miller hatte Thalassa nie gemocht, seit diese angefangen hatte, sich mit ihrem Sohn Kris Miller zu treffen, und die Abneigung hatte noch weiter zugenommen, seit Kris und Thalassa vor einem Jahr geheiratet hatten.

Als ihre Schwiegermutter sie heute also angerufen und ihr aufgetragen hatte, einige Dokumente zu überbringen und unterschreiben zu lassen, wenn sie denn ihre Anerkennung verdienen wolle, hatte Thalassa keinen Moment gezögert. Vielleicht würde Kris endlich wieder der Mann werden, den sie einst gekannt hatte, falls es ihr gelang, die Anerkennung ihrer Schwiegermutter zu gewinnen.

Das Klingeln ihres Handys durchbrach ihre Gedanken. Thalassa ging schnell ran, als sie sah, dass es ihre beste Freundin Karen Blade war.

„Lassa, wirst du wirklich tun, worum dich deine Schwiegermutter gebeten hat?", fragte Karen.

„Ja", antwortete Thalassa. „Ich bin jetzt im Hotel. Aber Karen, ich weiß nicht, warum ich das Gefühl habe, dass irgendetwas nicht stimmt."

Karen stieß einen erschöpften Seufzer aus. „Lassa, ich habe dir doch schon gesagt, dass du die Dinge zu sehr zerdenkst. Linda möchte, dass du etwas ganz Einfaches tust, um ihre Anerkennung zu bekommen. Zerbrich dir nicht den Kopf darüber."

Lassa lächelte. „Du hast recht."

Gerade als sie das Gespräch beendeten, ertönte das Klingeln des Aufzugs, und seine Türen öffneten sich langsam. Thalassa stieg aus und wandte sich nach links, wie die Empfangsdame es gesagt hatte.

Als sie die Tür mit der Nummer 13 erreichte, drückte sie auf die Klingel. Nach einigen Sekunden wollte sie gerade erneut klingeln, als die Tür plötzlich aufschwang und einen halbnackten Mann zum Vorschein brachte. Er trug nur blaue Shorts, sein Oberkörper war entblößt.

Thalassa verzog leicht das Gesicht, als sie sprach. „Herr Joel Asante?"

„Zu Ihren Diensten." Der Mann schenkte ihr ein Lächeln, das sicherlich charmant wirken sollte. „Und Sie müssen Thalassa Miller sein. Bitte kommen Sie herein."

Thalassa trat langsam in das Wohnzimmer der Suite. Der Mann deutete auf die Couch.

„Bitte setzen Sie sich."

Sie zögerte und wollte ihn daran erinnern, dass sie nur wegen seiner Unterschriften hier war, doch als ihr wieder einfiel, dass ihre Schwiegermutter ihr eingeschärft hatte, den Mann nicht zu verärgern, setzte sie sich langsam hin.

„Was darf ich Ihnen anbieten? Champagner, Wein, Bier?", fragte der Mann.

„Danke, nichts", antwortete Thalassa mit zusammengebissenen Zähnen. Sie wollte nur, dass er endlich unterschrieb, damit sie gehen konnte.

Und warum zog er sich nicht endlich ein Hemd an?

„Ach, kommen Sie schon. Ein Glas Wein kann doch wohl nicht schaden, oder?", beharrte der Mann.

Diesmal machte sich Thalassa nicht mehr die Mühe, ihren finsteren Blick zu verbergen. „Es tut mir leid, aber ich bin nur hier, damit Sie diese Dokumente unterschreiben."

Sie zog einen Ordner aus der Handtasche, die sie mitgebracht hatte, und reichte ihn dem Mann. „Meine Schwiegermutter Linda Miller sagte, Sie wüssten bereits, was in den Unterlagen steht."

Der Ordner war versiegelt, und Thalassa wusste selbst nicht, was sich in den Dokumenten befand. Ihre Schwiegermutter hatte sie gewarnt, ihn nicht zu öffnen, und sie hatte es nicht gewagt, um sie nicht zu verärgern.

„Hmm", summte der Mann, nahm den Ordner von Thalassa entgegen, brach das Siegel und ging im Raum umher, während er die Unterlagen durchblätterte.

Lassa rutschte unruhig hin und her. Ihr war unwohl, zumal der Mann immer noch oben ohne war. Und warum hatte sie das Gefühl, dass er absichtlich trödelte?

Fünf Minuten später, gerade als sie ungeduldiger wurde, klingelte es an der Tür. Der Mann ging sofort öffnen, und eine Sekunde später stürmte ihr Ehemann Kris Miller in den Raum.

„Wo ist sie?", verlangte er in einem Ton zu wissen, der zu leise war, um nicht bedrohlich zu wirken, und sein Blick verhärtete sich, als er Thalassa endlich erblickte.

Thalassa sprang sofort auf. „Kris, du bist hier."

Sie fühlte sich erleichtert. Vielleicht konnte Kris die Sache von hier an endlich übernehmen. Sie ging auf Kris zu und wollte ihn umarmen, doch gerade als sie nah genug war, legte er ihr die Hand auf die Brust, sodass sie nach hinten taumelte.

„Kris …" Lassa starrte ihn schockiert an.

Bevor sie noch etwas sagen konnte, betrat ihre Schwiegermutter Linda Miller plötzlich den Raum, den gewohnten Ausdruck des Abscheus im Gesicht, als sie Thalassa anstarrte.

„Sie Verräterin. Nach allem, was meine Familie für Sie getan hat, danken Sie es uns so?"

Noch bevor Thalassa überhaupt denken konnte, traf eine schallende Ohrfeige ihre Wange. Thalassa hielt sich die Wange und starrte ihre Schwiegermutter schockiert an.

„Frau Miller … was … wovon reden Sie?"

Linda Miller schnaubte verächtlich. „Wagen Sie es ja nicht, so zu tun, als wüssten Sie nicht, wovon ich rede. Seit Sie und mein Sohn vor einem Jahr geheiratet haben, stehlen Sie Eigentum von uns und unterschlagen Millionen aus unserer Firma, mit Hilfe dieses Mannes, der offenkundig Ihr Liebhaber ist."

Thalassa wurde schwindelig. Was geschah hier?

„Aber … aber Schwiegermutter, Sie waren es doch, die mich hergeschickt hat. Sie haben mich hergeschickt, damit dieser Mann einige Dokumente unterschreibt. Wovon reden Sie also?"

Sie wandte sich Kris zu, und ihr Herz zog sich zusammen bei dem anklagenden Blick in seinen Augen. „Kris, ich kenne diesen Mann nicht, ich schwöre es. Ich bin ihm noch nie zuvor begegnet. Bitte glaub mir. Deine Mutter hat mich hergeschickt, um diesem Mann einige Dokumente zum Unterschreiben zu geben."

„Sie sind so schamlos. Sie wagen es, mich da mit hineinzuziehen?", sagte Linda und wandte sich dann an Kris, der Thalassa immer noch mit stoischer Miene anstarrte. „Sohn, warum siehst du dir nicht einmal an, was in diesen Dokumenten steht?"

Kris ging auf Joel zu und riss ihm den Ordner aus der Hand. Seine Miene verdüsterte sich, je mehr er las. Als er schließlich zu Thalassa aufblickte, war sein Blick noch kälter als zuvor. So kalt, dass sie wie erstarrt war.

Ihre Verzweiflung schoss in ungeahnte Höhen, und sie zwang sich, auf ihn zuzugehen, und nahm ihm den Ordner aus den Händen. Ihre Hände zitterten, während sie Teile der Unterlagen las. Es ging ausschließlich darum, heimlich Geld auf ausländische Bankkonten zu transferieren, und alles war offenkundig betrügerisch.

Thalassas Augen brannten vor Tränen, und sie schüttelte den Kopf. Endlich begriff sie, was geschah. Sie war hereingelegt worden. Ihre Schwiegermutter hatte sie hereingelegt!

„Kris, ich wusste nicht, welche Dokumente in dem Ordner waren, ich schwöre es!", rief sie und versuchte, seine Hand zu ergreifen, doch er riss sie weg. „Deine Mutter hat mir gesagt, ich solle das Siegel nicht brechen, also habe ich es nicht getan. Bitte, du musst mir glauben. Ich würde nie—"

„Halt den Mund!", fuhr Kris sie an und brachte sie damit zum Schweigen. „Halt verdammt noch mal den Mund! Genug mit deinen Lügen!"

Er trat näher heran und funkelte sie an. „Gerade wenn ich denke, du könntest mich nicht noch mehr enttäuschen, zeigst du mir, dass du noch viel schlimmer bist, als ich angenommen habe. Du widerst mich an."

Seine Worte waren wie eine Ohrfeige und ließen Thalassa fassungslos zurück. Gerade als ihr Verstand noch damit rang, all das zu begreifen, hörte sie ihre Schwiegermutter rufen:

„Kommen Sie herein, meine Herren."

Thalassas Augen weiteten sich, als zwei Polizeibeamte den Raum betraten. Sie sah Kris an. Er würde doch sicherlich nicht zulassen, dass sie wie eine gewöhnliche Verbrecherin verhaftet würde, oder?

Eine Sekunde später bekam sie ihre Antwort, als Kris kalt verkündete:

„Beamte, führen Sie die beiden ab."

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