Kapitel 3

"Elsie!" Besorgt eilte Keaton herbei und stützte Elsie. „Alles in Ordnung bei dir?“ Waren Sie verletzt?

Joelle wirkte unruhig. Sie hatte keinerlei Absicht, Elsie Schaden zuzufügen. Ihre Handlung war lediglich die instinktive Reaktion auf den Schmerz, den sie erlitt.

„Keaton, bin ich gelähmt?“ Kann ich nicht mehr aufstehen? Ich will das nicht. Elsie klammerte sich an Keatons Arm, Tränen rannen ihr über das Gesicht.

Keaton half ihr beim Hinlegen und versicherte ihr geduldig: „Mach dir nicht so viele Gedanken.“ Alles wird gut!

„Nein, ich bin behindert!“ Joelle teilte mir mit, dass meine Beine verletzt seien und ich nicht mehr stehen könne. Elsie schluchzte bitterlich.

Mit wütendem Gesichtsausdruck ermahnte Keaton: „Joelle, du weißt doch, dass Elsie im Moment überhaupt keinen Stress verträgt.“ Warum sagst du das?

Joelle verbarg ihr Gesicht und schwieg.

Sie sprach diese Worte aus heftiger Wut, ohne die Absicht, Elsie zu verärgern.

Doch Elsie behauptete, sie könne ihre Beine nicht spüren. War sie tatsächlich gelähmt?

Doch dann dämmerte es Joelle, dass Elsie sich ihrem Auto absichtlich genähert hatte, um einen Plan auszuhecken. Es war überhaupt nicht ihre Schuld.

Während sie darüber nachdachte, biss sich Joelle fest auf die Unterlippe.

„Keaton, was soll ich tun?“ Ich kann nicht mehr tanzen. „Was ist der Sinn des Lebens?“ Elsie klammerte sich fest an Keatons Ärmel und weinte noch lauter.

"Mach dir keine Sorge. Ich werde den besten Arzt für Sie finden! Keaton tröstete sie, wiegte sie in seinen Armen und klopfte ihr sanft auf den Rücken.

Elsie weinte einfach nur und klammerte sich fest an Keatons Taille, als wäre er ihr einziger Anker.

Joelle schwieg weiterhin, stand auf und stolperte hinaus.

Ihr Herzschmerz hatte einen Punkt der Betäubung erreicht.

Ungeachtet dessen, wer die Position der Geliebten innehatte, erkannte sie ihre eigene Bedeutungslosigkeit.

Sie taumelte aus dem Zimmer, ihr Kopf dröhnte und ihre Sicht verschwamm, und Joelle lehnte sich an die Wand. Trotz ihrer Gegenwehr überkam sie ein überwältigender Schwindel, der sie zum Zusammenbruch brachte.

Jemand stürzte herbei und packte sie, kurz bevor alles schwarz wurde.

Als sie aufwachte, merkte sie, dass sie an einen Tropf angeschlossen war.

"Bist du wach?" Tony Wall tastete mit dem Handrücken ihre Stirn ab. "Ihr Fieber ist gesunken." Fühlst du dich unwohl?

Als Joelle sich umdrehte und Tonys fürsorglichen Gesichtsausdruck sah, spürte sie einen Kloß im Hals und Tränen traten ihr in die Augen. Sie flüsterte dankbar: „Danke.“

"Gern geschehen. Wir waren einst Nachbarn, jetzt sind wir Kollegen. Für mich ist das völlig natürlich.

Nach einer kurzen Pause fragte Tony: „Joelle, wird dein Mann schlecht von dir behandelt?“

Tony war Joelles einziger vertrauter Freund in der Stadt. Sie hatte keine Geheimnisse vor ihm. Er wusste genau, dass sie verheiratet war und dass ihr Mann die Position des CEO bei der Gordon Group innehatte.

Es mag unglaublich klingen, aber in Wirklichkeit war sich Tony sehr wohl bewusst, wie elend ihr Leben in den letzten drei Jahren gewesen war.

"Das spielt keine Rolle." Wir steuern auf eine Scheidung zu. Seine Behandlung kümmert mich nicht mehr“, antwortete Joelle lächelnd und wischte sich die Tränen ab.

In dem Moment, als sie wusste, dass Keaton sie nicht liebte, hätte sie die Entscheidung treffen sollen, sich von ihm scheiden zu lassen, aber sie sah davon ab.

Mit jemandem verheiratet zu sein, den sie mochte, war nicht einfach gewesen. Sie hatte gehofft, eine bessere Ehefrau zu werden und Keaton dazu zu bringen, sich in sie zu verlieben.

Ihre Bemühungen waren jedoch vergeblich.

Sie hatte drei Jahre gebraucht, um Keaton gut genug kennenzulernen. Sie musste einfach nur rechtzeitig die Reißleine ziehen.

"Ernsthaft?" Tony atmete erleichtert auf. „Es ist toll, dass du dir das gut überlegt hast!“ Aber... Du bist schwanger. Sechs Wochen.

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Der Verliebte Tyrann: Das Dilemma Der Ärztin-Gattin

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